Innovation memory®-steel Vorspannverfahren

Traditionelle Verstärkungen

Im Stand der Technik werden oft Klebearmierungen aus Stahl oder CFK-Lamellen als Biegezugverstärkung eingesetzt. Die Krafteinleitung von Klebearmierungen in den Betontraggrund ist oftmals ungenügend. Der Hauptgrund liegt darin, dass die Krafteinleitung aus Klebstoff durch die Betonüberdeckung in den Bauteil eingeleitet wird. In der Betonüberdeckung befinden sich Biege- und Zugrisse. Zusätzlich wurde die Überdeckung bei Aussenanwendungen vor der Instandstellung durch Umwelteinflüsse wie Frost, Tausalz, Karbonatisierung usw. stark belastet. Untersuchungen (1) zeigen, dass Klebeverankerungen unter Frost-, Tausalzeinflüssen oder Feuchtigkeit frühzeitig versagen können. CFK-Lamellen sind für ruhend beanspruchte Bauteile und nur in Ausnahmefällen für nicht ruhend beanspruchte Bauteile bauaufsichtlich zugelassen.

(1) www.mdpi.com/journal/polymers

Innovation: Robuste Verstärkung mit memory®-steel

Bei Verstärkungen mit memory®-steel «re-plate» wird die Verbundkraft über eine mechanische Endverankerung in den Kernbeton eingeleitet. Die sehr einfach zu installierende Verstärkungsmassnahme lässt sich ohne grosse Vorbereitung am Betontraggrund applizieren und innert weniger Minuten vorspannen.

Bei Verstärkungen mit den Rippenstählen «re-bar» erfolgt die Krafteinleitung in den gesunden Kern des Betons über eine neue Mörtelschicht, welche die schadhafte Betonschicht ersetzt. Bestehende Risse im Traggrund werden durch die Vorspannung des memory®-steel massgeblich reduziert.

Brückenträger:
Vorgespannte Biegezugverstärkung in Längsrichtung und vorgespannte Schubverstärkung «Überdrücken des Querschnitts» bewirken eine robuste Verankerung in der Druckzone.

Brückenplatte:
Vorgespannte Biegezugverstärkung mit robuster Krafteinleitung dank Aufrauen des Traggrundes und Ersatz des schadhaften Überbeton.


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