Grundlagenversuche mit re-plate

Mechanische Endverankerung

Mit Ausziehversuchen wurde die mechanische Endverankerung der Hilti Direktbefestigung in Kombination mit re-plate geprüft. Die Verankerung ist für die Bemessung nicht massgebend sofern der Beton eine Druckfestigkeit von >35 N/mm2 aufweist. Bei tieferen Betonqualitäten soll betreffend Verankerungswiderstand Rücksprache mit dem re-fer Ingenieur gehalten werden.

Tragwerkverhalten

Das Tragwerkverhalten der Verstärkung wurde an Platten der Abmessungen L=4 m, h=150 mm und   b=500 mm geprüft. Eine Referenzplatte wurde mit zwei verstärkten Platten verglichen.

Grossversuch: Vergleich re-plate mit CFK-Lamelle

Biegeversuche an der Empa zeigen re-plate und CFK-Lamellen bei vergleichbarer axialer Steifigkeit EA. Die verstärkten Betonplatten (Höhe 150 mm, Breite 500 mm, Spannweite 4 m) wurden auch mit einem unverstärkten Referenzbalken verglichen und zeigten deutlich höhere Bruchlasten. Bei den re-plate Verstärkungen wurde ein Versagen aufgrund Betonstauchen in der Druckzone bei hohen Durchbiegungen erzielt. Die CFK-Ertüchtigung versagte aufgrund der tiefen Bruchdehnung frühzeitig. Dank der Vorspannung mit dem duktilen re-plate Verfahren wurde eine deutlich höhere Risslast erzielt.


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