Korrosionsschutz von re-plate

Korrosionsverhalten von memory®-steel

Die Legierung von memory®-steel enthält rund 10% Massenanteile Chrom und ist vergleichbar mit einem Werkstoff 1.4003 gemäss DIN EN 10088 (Korrosionswiderstandsklasse I). Ein bekanntes Risiko von Vorspannstählen ist die Spannungsrisskorrosion. Beim angepassten fib-Versuch für Spannungsrisskorrosion erreicht memory®-steel dabei Standzeiten von über 250 Stunden. Bei stark exponierten Objekten mit hoher Chlorid-Konzentration – beispielsweise bei Hallenbädern oder im Spritzwasserbereich von Fahrbahnen – sollte ein zusätzlicher Korrosionsschutz appliziert werden. Für die extern applizierten re-plate Verstärkungsbänder eignet sich das Produkt SikaCor® EG-1.

Hinweis: re-bar wird jeweils in eine zementöse Matrix eingelegt, welche als Alkalidepot für die Innenbewehrung sowie als Schutzschicht gegen eindringende Chloridionen dient.

Applikation des Korrosionsschutzes von memory®-steel

Die Oberfläche von re-plate wird mittels Korundstrahlen leicht aufgeraut und danach mit SikaCor® EG-1 bestrichen. Allfällige Transportschäden der Beschichtung werden bauseits mit SikaCor® EG-1 ausgebessert. Durch diese Schutzlackierung «kurzzeitige, thermische Beständigkeit von ca. 180°C» wird die Heiztemperatur des Vorspannungsvorganges auf 165°C beschränkt. Entsprechend gilt eine maximale Vorspannkraft von 54 kN/re-plate. Nach der Applikation und der Aktivierung wird das re-plate zusätzlich mit Sikaflex® PRO-3 beidseitig ausgefugt, um das Eindringen von Wasser zwischen Betontraggrund und Verstärkungsband zu verhindern.


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