re-bar Verfahren für Betonbauten

«für ruhend sowie dynamisch dauerbelastete Bauteile»

Nachverstärken von Bauwerken

Der Rippenstahl Ø10 oder Ø16 mm wird im Sika Reparaturmörtel endverankert und mit dem Gasbrenner aktiviert. Nach der Aushärtung der Endverankerung wird der Zwischenbereich mit Mörtel verfüllt. re-bar agiert als innenliegende Vorspannung im Verbund. re-bar 10 U-Profile werden im Sika Reparaturmörtel eingelegt und mit EL-Strom aktiviert.

Neubau Einlage in Beton (Versteckter Unterzug)

Der Rippenstahl re-bar 16 wird in den neuen Beton eingelegt. Die Aktivierung erfolgt vor dem Ausschalen des Betons mit EL-Strom.

Dokumentation
Anwendungen

Verstärken des positiven/negativen Momentes

  • bei Nutzungsänderungen
  • bei Änderungen im Tragsystem (Entfernen von Stützen oder Auflager, neuer Deckenausbruch)

Verbesserung der Gebrauchstauglichkeit

  • dank Reduktion der Durchbiegung
  • dank Schliessen von Rissen
  • dank Entlastung der Innenbewehrung (gegen Ermüdung)

Schubverstärkung

  • Erhöhung des Schubwiderstandes
  • Verstärkung von teilzerstörten Bauten möglich
  • Verbesserung der Gebrauchstauglichkeit (siehe oben)

Erdbebenverstärkungen

  • dank der Schweissbarkeit von memory®-steel sind einfache Verankerungen möglich

Verstärkung im Neubau

  • schlankere Platten/Balken
  • versteckte, vorgespannte Unterzüge

Oftmals sinnvoll

Kombinierte re-bar Anwendung Biegezug / Schub im Brückenbau

re-bar ist geeignet für die Teil- und Komplettsanierung eines Brückenträgers oder massiven Deckenunterzuges. Bei Umnutzungen oder Reparaturen von alten, carbonatisierten Betonquerschnitten wird memory®-steel bei Biege- oder Schubverstärkungen in die neue Mörtelschicht eingelegt. Die zementöse Mörtelschicht dient als neues Alkalidepot für die Stahlbewehrung. Durch die Verstärkungsarbeit entsteht ein dauerhaftes Tragsystem mit Korrosionsschutz für memory®-steel und bestehende Innenarmierung.

 

«memory®-steel ist
korrosionsgeschützt»

«Robuste Verankerung dank
Überdrückung des Querschnittes»

«Gegen Ermüdung»

«Entlastung der Innenbewehrung»

«Höhere Tragfähigkeit / geringere
Durchbiegung»

Flexible Verankerungsmöglichkeiten
Grundsätzlich wird re-bar bei Biegeverstärkungen hinter oder an der Momenten-Nulllinie verankert. Bei Schubverstärkung wird re-bar in der Druckzone verankert. Die Einleitung der Vorspannkraft wird normalerweise durch Mörtelverbund erreicht (1). Alternativ kann eine Verdübelung erfolgen. Dadurch wird der Schichtverbund zwischen Mörtel und Traggrund erhöht (2). Auch Speziallösungen wie verklebte oder verschraubte Stahlwinkel auf der Aussenseite mit angeschweissten re-bar Stäben sind möglich (3). Vorgespannte re-bar Schubbügel sind speziell geeignet, um den Schubverbund zwischen Mörtel und Traggrund zu überdrücken (4).

Applikationsfilm


Scroll To Top